Trauerfeier am Freitag, 16. März 2012, für die Hinterbliebenen von Schwester Irmgard Bredenbeck

Am Dienstag, 13. März, hatte der Erden- und Leidensweg von Schwester Irmgard Bredenbeck ein Ende gefunden. Es ging dem himmlischen Vater durch sein Herz sie sie heimzuholen in das Bereich der wartenden Brautseelen in der Ewigkeit.

Schwester Bredenbeck hatte die letzten 12 1/2 Jahre im "Seniorenheim Dr. Blitz" in Nortorf, neben unserer ehemaligen Kirche, gelebt. Dort wurde sie von den Schwestern und Pflegern liebevoll betreut und gepflegt. Sie war, wie man so schön sagt, eine Stille im Lande. Immer hatte sie ein Lächeln für uns alle im Gesicht.

Ein Tag, bevor Schwester Bredenbeck heimging, haben die Tochter, der Schwiegersohn und Priester Binder, der sie ca. 15 Jahre lang betreute, sie noch einmal besucht. Leider war sie nicht mehr ansprechbar. Zusammen wurde das Letztemal das Heilige Abendmahl gefeiert und die Tochter hat für ihre Mutter die Hostie genommen.

Am nächsten Tag schaute die Enkelin noch einmal in das Zimmer von ihrer Oma und bekam die letzten Atemzüge mit. -----

Die Trauerfeier am Freitag 16. März, wurde in der Kapelle, auf dem Friedhof in Nortorf, von Priester Binder gehalten. Zu Beginn wurde ein gemeinsames Lied von allen Anwesenden gesungen: "So nimm denn meine Hände..." Nach dem Gebet las Priester Binder ein Textwort aus der Bibel, aus 2. Mose 33, a 12: "...Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden."

Priester Binder sprach in seiner Predigt: "Heute kommen wir mit der Bitte: „Vater, tröste uns!“ Und wir werden erleben, dass er zu seiner Zusage steht. ER ist der wahre Tröster. Er schenkt uns Trost, Kraft und Klarheit im geistgewirkten Wort im Hause Gottes, wenn wir es ergreifen. Der Herr gibt Balsam auf die Seelenwunden. Alles, was uns widerfährt, weiß der himmlische Vater. Es ist durch sein Herz gegangen.

Der Trost, den wir in unserem Schmerz vom Herrn nehmen, liegt in der Gewissheit des Wiedersehens mit unseren Lieben.

Jesus Christus tröstete auch seine Jünger mit den Worten: „Ich will euch wiedersehen und euer Herz soll sich freuen.“ (Joh. 16, 22). Im 2. Korinther 6, 10 steht: „... als die Traurigen, aber allezeit fröhlich;

Gottes Gnade an ihr ist nicht vergeblich gewesen.