Konfirmation am Sonntag, 30. April 2023

Am 30. April wurde Fabian Maaß von unserem Vorsteher, Priester Thorsten Walter, konfirmiert. Das heißt, dass er als mündiger Christ nun die Verantwortung für sein Glaubensleben übernommen hat.

Konfirmation 30.04.2023 ©

Konfirmation 30.04.2023

Vor dem GD sang der Gemeindechor das Lied aus der Chormappe, Nr. 307: „Jesus, bleib in meinem Leben …“

Zu Beginn des GD sang die ganze Gemeinde das Lied aus dem Gesangbuch, Nr 191: „Nimm Jesus in dein Lebensschiff …“

Nach dem Eingangsgebet  las der Vorsteher ein Bibelwort aus dem Psalm 143, 10 vor: „Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn.“ Anschließend sang der Chor aus dem Jugendliederbuch das Lied, Nr. 30: Herr, sei vor uns und leite uns …“

In den Leitgedanken zum Gottesdienst, Sondernummer 2023, steht unter Konfirmation folgender Satz: „Mit ihrem Gelübde bekennen sich die Konfirmanden öffentlich zu ihrem Glauben. Sie bekennen, dass Gott sich in Jesus Christus offenbart hat und dass Gott sie liebt. Sie erwidern Gottes Liebe, indem sie sich verpflichten, ihm treu zu bleiben und ihm gehorsam zu sein.“

Der Vorsteher sprach in seiner Predigt, dass hier niemand zum Glauben gedrängt wird. Ganz im Gegenteil: Ich tue alles, was Gott wohlgefällig ist. Jesus lebte uns vor Gott zu dienen. Und ich gehöre zu Gott. Er hat mich erwählt, denn Gott ist die Liebe.

Dann sprach der Vorsteher Fabian direkt an, holte dabei ein Foto von der Taufe von Fabian hervor und las dann das Bibelwort von der Taufe vor, es steht im 1. Petrus 3, 15-16: "Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, 16) und das mit Sanftmut und Gottesfurcht, und habt ein gutes Gewissen.“ Dieses Wort hat der Vorsteher Fabian noch einmal in sein Herz hineingelegt.

Fabian liebt die Landwirtschaft, so sagte der Vorsteher weiter. Aber Landwirtschaft ist nicht nur Trecker fahren - in diesem Moment holte der Vorsteher aus seiner Geschenktüte ein Treckermodell vor und stellte es auf den Altar - der Acker, worauf der Trecker fährt, muss auch bearbeitet werden. Und dazu gibt es landwirtschaftliche Geräte, sowie Kultivator, Harke, usw. Kultivator und Harke legte der Vorsteher auch auf den Altar eine Gießkanne und noch Samen (in einer Tüte natürlich) von Sonnenblumen auf den Altar. Das alles wurde nun verglichen in unserem Glaubensleben. Unser Glaubensboden muss auch mal aufgelockert (Kultivator) und auch geglättet (Harke) werden. Und natürlich brauchen wir auch den Regen (Gießkanne), wenn etwas wachsen soll. Eben, wie in unserem Glaubensleben.

Im Mitdienen sprach Priester Dennis Maaß - Fabians Onkel - davon, dass wir Fabian gerne auf seinen Glaubensweg begleiten, auch wenn er sein Leben selbst in die Hand nimmt. Dann sprach er auch davon, dass der Boden auch mal Ruhe braucht. Wir brauchen alle unsere Ruhephasen, mal in sich gehen.

Vor der Segenshandlung zum Heiligen Abendmahl sprach der Vorsteher davon, dass wir alle die Zeit, die wir haben, nutzen wollen und in uns gehen.

Nach der Sündenvergebeung folgte die Segenshandlung zur Konfirmation. Und dazu sang der „Familienchor Maaß“ das Lied: „Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein …“. Im Refrain heißt es weiter: „Und bis wir uns wiedersehn halte Gott dich fest in seiner Hand.“ Während der Ansprache zur Konfirmation standen Fabians Brüder, Maximilian und Jonathan, an seiner Seite. Das Gelübde zur Konfirmation heißt : "Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen und übergebe mich dir, oh dreineiniger Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, im Glauben, Gehorsam und ernstlichem Vorsatz, dir treu zu sein, bis an mein Ende. Amen."

Nach Beendigung des GD konnten alle Fabian von Herzen gratulieren und ihm die mitgebrachten Geschenke überreichen.