Seniorennachmittag am Dienstag, 24. Mai 2016, Thema: Sicherheit für Senioren

Zu diesem besonderen Nachmittag wurde Herr Bernd Fedder von der „Sicherheitsberatung für Senioren in Schleswig-Holstein“ (SFS, im Internet: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/K/kriminalpraevention/Downloads/flyer_sicherheitsberater.pdf%3F__blob%3DpublicationFile%26v%3D1 ) eingeladen (von der Polizei empfohlen).  

Zu Beginn der „Stunde“ wurde erst einmal eine „Stärkung“ mit Kaffee und Kuchen und anderen Köstlichkeiten eingenommen. Anschließend begann Herr Fedder mit seiner „Sicherheits-Präsentation“, die anschaulich über Laptop und großen Monitor vorgestellt wurde. „Sicherheit im Alltag“, lautete die Überschrift.

Gefahren am Telefon

Unter anderem hat er ein nachgestelltes Telefonat vorgestellt, wie es ist, wenn der „berühmte“ Enkel anruft. Eine Seniorin bemerkte darauf hin, dass sie auch so einen Anruf schon bekommen hätte, dass Ihr Enkel in Hamburg verunglückt sei und... „Mein Enkel in Hamburg? Vor 10 Minuten war er noch hier bei mir!“ Sofort wurde das Telefonat beendet.

Andere Telefonate: Gewinnversprechen, Notlage, Schockanrufe.

Zwischendurch konnten an Herrn Fedder immer wieder Fragen gestellt werden. Auch bat Herr Fedder persönliche Erlebnisse zu erzählen.

Gefahren an der Haustür

Weiter ging es mit Themen wie „Gefahren an der Haustür: „Handwerker“, „Polizeibeamte“, oder auch „Berater der Krankenkasse“, und, und, und... . Auch das „berühmte“ Glas Wasser, um das an der Tür gebeten wurde, durfte nicht fehlen und viele andere Tricksereien. VORSICHT: Der vor der Tür stehenden Person mit eigenem, festen und bestimmten Auftreten merken lassen: HIER KOMMST DU NICHT REIN! Hierbei auch wichtig: Nachbarschaftshilfe! Es gilt die gute Nachbarschaft zu pflegen mit gegenseitiger Aufmerksamkeit und Hilfe.

Gefahren unterwegs

Weitere Themen: die Handtasche im Einkaufswagen, in der Handtasche: Portemonnaie, darin Bankkarte mit beigelegter PIN-Nummer. Einer Seniorin aus unserem Seniorenkreis ist das auch passiert, dass in einem von ihr besuchten Discounter-Laden ihr Portemonnaie aus der Handtasche, aus dem Einkaufswagen gestohlen wurde. Dadurch entstand ihr ein beträchtlicher, finanzieller Schaden. Zum Glück war die Bank kulant und hat ihr die Hälfte des Schadens ersetzt.

Hierbei ganz wichtig: Um die Bankkarte zu sperren: 116 116 anrufen.

Noch ein Thema: Taschen- und Trickdiebstahl, worauf zu achten ist, wie die Handtasche zu halten ist, z. B. Reißverschluss nach innen zum Körper, Handtasche zur abgewandten Seite der Straße, bzw. Fahrradweg.

Einbruchschutz

Wichtig ist auch das Thema wie: technische Sicherheit,

a) wie man Türen absichert durch Sperrbügel, Quer- und Mehrfachverriegelung, Tür-Spion mit mindestens 180°-Winkel,

b) wie man Fenster absichert durch Umbauten, durch einbruchhemmenden Fensterbeschlag und abschließbare Fenstergriffe.

Wie oft haben wir die Themen, die Herr Fedder uns Senioren vorgetragen hat, schon gehört. Und doch ist es wichtig, dass sie uns wieder einmal sehr intensiv vor Augen gehalten und wir wieder dafür sensibilisiert wurden. Dafür Herrn Fedder ein herzliches Dankeschön.

Am Ende seines ca. einstündigen Vortrages hat er darauf hingewiesen, man soll sich nicht scheuen die Polizei lieber einmal mehr als zu wenig anzurufen: 110. Auch auf den „Weissen Ring“ hat Herr Fedder hingewiesen, dort anzurufen, wenn ein persönlicher Schaden entstanden ist: Telefon: 116 006.

Zum Schluss hat Herrn Fedder uns Senioren zwei Broschüren von der Polizei ausgehändigt, „Sicher Leben“ und „Ungebetene Gäste“. Es lohnt sich darin hin und wieder einmal zu blättern.