Er diente mit dem Bibelwort aus Johannes 2,9-11:
„Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten's, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.“
Der Gottesdienst begann mit dem Lied Nr. 29 (Nun lasst uns gehn und treten) aus dem Gemeindegesangbuch und dem Eingangsgebet. In seiner Predigt bezog sich unser Bezirksapostel zunächst auf das vom Chor vorgetragene Lied „Gloria a Dios“ (Jugendliederbuch Nr. 28), in dem das „Gott loben und preisen“ besungen wird.
In die fast voll besuchte Kirche blickend freute er sich über die zahlreichen Geschwister, von den Senioren bis hin zu den kleinen Kindern. Da sein zu können und so die Nähe Gottes zu verspüren, ist ein Geschenk Gottes.
In seiner Predigt ging der Bezirksapostel zuerst auf Maria ein, die das beim Hochzeitsfest aufgetretene Problem erkannt hatte, also die Notlage ihrer Mitmenschen gesehen hatte. Der Bezirksapostel rief dazu auf, es Maria gleichzutun und offene Augen für die Sorgen und Probleme unseres Nächsten zu haben. Das kann in der Gemeinde, aber auch bei den Kindern in der Schule so sein. Hier kann jeder seine Hilfe anbieten. So können wir dazu beitragen, dass sich jeder freut und sich geliebt fühlt.
Maria wandte sich mit vollem Vertrauen an Jesus, obwohl sie nicht wusste, ob er überhaupt etwas tun würde. Ihr Glaube war so stark, dass sie sogar schon die Diener auf Jesu Eingreifen vorbereitete. Auch an diesem Vertrauen sollten wir uns ein Beispiel nehmen.
Zu guter Letzt hat Jesus ganz ohne großes Aufhebens ein Wunder vollbracht, dafür gesorgt, dass die Freude wieder zurückkehrte. Darauf dürfen wir auch vertrauen.
Nach dem Chorlied „Von guten Mächten treu und still umgeben“ sagte Apostel Falk unter anderem im Mitdienen: „der große Gott begegnet uns“ und stellte die Frage: „Wie finden wir es?“ Er bestärkte die Aussage unseres Bezirksapostels, Hilfe anzubieten und selbst zu helfen. Wenn einem etwas auffällt, kann er auch gerne einen Amtsbruder darauf hinweisen.
Im weiteren Mitdienen betonte Bezirksevangelist Schwarz den Aspekt, Vorbild zu sein. Auch Ängste müssen wir überwinden und berichtete in diesem Zusammenhang über eine Begebenheit in seiner Kindheit. Wir kennen doch Gott!
Veränderung im Ämterkreis
Nach Sündenvergebung und Feier des Heiligen Abendmahles auch für die Entschlafenen im großen Bezirksapostelbereich entband Bezirksapostel Heynes den Hirten Jegminat von dem Auftrag, Vorsteher für die Gemeinde Neumünster zu sein. Er dankte ihm für seine liebevolle Betreuung der Gemeinde. In Schweden hatten die beiden sich schon gut kennengelernt. Da Hirte Jegminat bereits als Jugendlicher schwedische Gemeinden betreut hat, wird er auch jetzt bis auf Weiteres in Schweden dienen.
An Priester Ewald Kern als neu beauftragten Vorsteher gewandt hob der Bezirksapostel hervor, dass er als Vorsteher für die geistliche Führung der Gemeinde zuständig sei. „Lass alle in der Gemeinde beteiligt sein“, rief er ihm zu. Ein Schwerpunkt sei dabei die Organisation von Kindern, Jugendlichen und Senioren. Auch brauche es einen besonderen Blick auf die Einheit und den Zusammenhalt unter den Brüdern und Schwestern im Amt.
Mit Schlussgebet, Segen und Schlusslied „Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn“ endete ein segensreicher Gottesdienst.
Zur Verabschiedung stellten sich der Bezirksapostel und der „alte“ und der „neue“ Vorsteher vor dem Altar auf. Diese Gelegenheit wurde reichlich genutzt und viele Hände mussten geschüttelt werden.
Im Anschluss daran fand eine besondere Art von „Unterricht" statt: eine Gesprächsrunde der Reli- und Konfi-Kinder des Bezirks Kiel mit unserem Bezirksapostel David Heynes. Er hatte sich schon lange auf diese Begegnung mit den Kindern gefreut und die Kinder hatten bereits vorab viele Fragen für unseren Bezirksapostel gesammelt. Er beantwortete alles mit sichtlicher Freude und erzählte viel Interessantes und Spannendes aus seinem Privat- und Glaubensleben in seiner herzlichen, liebevollen und offenen Art. Es war ein unvergessliches Zusammensein, wo alle viel Spaßiges, aber auch Bewegendes über unseren Bezirksapostel erfahren konnten.
Wir sind sehr dankbar für diese Momente und den besonderen Platz unserer Kinder im Herzen unseres Bezirksapostels.
Neuapostolische Kirche