Zu Beginn des GD sang die Gemeinde das Eingangslied aus dem neuapopstolischen Gesangbuch, Nr 43: „O Haupt voll Blut und Wunden, voll Schmerz und voller Hohn, o Haupt, zum Spott gebunden mit einer Dornenkron´, … (Text: Paul Gerhardt, 1607 - 1676; Melodie: Hans Leo Haßler, 1564 - 1612).
Nach dem Eingangsgebet des Apostels, las er ein Bibelwort aus Johannes 19, 30 vor, welches als Grundlage für diesen GD diente: „Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und er neigte sein Haupt und verschied:“
Anschließend erfolgte eine Bibellesung aus Markus 15, 22 - 39 durch eine Glaubensschwester.
In der Botschaft, in den „Leitgedanken“ vom April 2026 steht, dass Jesus Christus sich für alle Menschen - Lebende wie Tote - hingegeben hat, um die vollkommenene Gemeinschaft mit Gott zu ermöglichen. Unser Apostel sagte dazu weiter: auch für die bösen Menschen. In diesem Fall kämpfte Petrus gegen einen Römer für Jesus Christus.
Denken wir an den Schächer (böser Mensch) am Kreuz, zu dem Jesus Christus sagte: „Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein.“ Das hat die Welt bis heute noch nicht verstanden. Als Jesus Christus verschied, sagte ein römischer Hauptmann: „Wahrlich, dieser Mensch, er war Gottes Sohn gewesen.“
Die Römer dachten damals: Jesus Christus hätte einen „falschen Machtanspruch“.
Jesus Christus ist auf die Welt gekommen, um das Leid der Menschen auf sich zu nehmen. Dieses Opfer nahm der Herrr selbst auf sich. Das zählt bis heute. Für die Menschen war es überhaupt nicht klar. Sie hatten es nicht verstanden. Sie hatten panische Angst.
Als Jesus Christus verschied, ging er in das Reich der Toten. Daran glauben wir neuapostolische Christen. Jesus Christus will ALLEN helfen! Den damaligen Juden war das überhaupt nicht klar. Im Gegenteil. Sie verurteilten ihn.
Auch wir können am Karfreitag beten, dass viele Seelen erkennen, dass er, Jesus Christus, für sie gestorben ist. Genau so ist es mit Eltern, die ihr Leben für ihre Kinder geben würden.
Bezirksevangelist Dietmar Manzl sagte in seiner Co-Predigt, dass damals vor Karfreitag alle Menschen begeistert waren (s. Palmsonntag). Dann kam der Tag, wo sich die Menschen änderten. Nach Karfreitag waren alle sprachlos. Hat das Böse gewonnen? Aber nein, der Vater im Himmel ist bei seinem Sohn. Jesus Christus blieb nicht stehen. Er dachte an den Nächsten (s. Totenreich).
Das ist der Schwerpunkt des heutigen Tages: Liebe aus der Liebe zu Gott und den Menschen. Das ist die grenzenlose Liebe von Jesus Christus. Lernen wir daraus.
Ergänzend sagte dazu noch der Apostel, dass wir wir von Jesus Christus lernen können. Wir bekommen beim Heiligen Abendmahl viel Kraft. Was sagt JC: „Kommet her, alle die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“
Nach dem Heiligen Abendmahl und dem Schlusssegen war der GD beendet und alle konnten sich noch vom Apostel und den Amtsträgern verabschieden.
Neuapostolische Kirche